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Solo Exhibitions
2007  
< FLICKERING SUBJECTS II >
(Video), Cabaret Voltaire,
Zürich
 
< FLICKERING SUBJECTS >
(Buch Vernissage, Lesungen)
Zürich, Düsseldorf
 
< FUNNY SUBJECTS >
(Video, Edition) Galerie BrotundSpiele,
Berlin
2006  
< DRAW SUBJECTS >
(Raum Installation, Digital Paintings, Video, Texte), Serratus Studio,
Zürich
2005  
< INCREDIBLE SUBJECTS II >
(Video Performance), Supermarket, Zürich

 
< INCREDIBLE SUBJECTS I >
(Raum Installation, Digital Paintings, Texte), Galerie Plattform 11,
Zürich
2004  
< FEMALE SUBJECTS >
(Digital Paintings), Galerie Plattform 11,
Zürich
2003  
< THIRD PACK >
(Gemälde, Texte), T2 Maag Areal,
Zürich
 
< SECOND PACK >
(Raum Installation), Alte Spinnerei,
Murg
2002  
< FIRST PACK >
(Gemälde), T2 Maag Areal,
Zürich

Group Exhibitions
2008  
< do you eat >
(Video Installation)
mit Karen Geyer, Copa&Sordes
Kaskadenkondensator, Basel
 
2007  
< AUGENZEUGEN >
u.a. mit Jules Spinatsch, Johannes Gees, Uwe Wittwer und James Nachtwey,
kuratiert von Paolo Binachi,
Seedamm Kulturzentrum, Pffäfikon SZ
 
 
< TWEAKFEST >
u.a. mit etoy, Marc Lee, Nova und Tangent, Technopark,
Zürich
 
 
< AGGRESSION >
u.a. mit Tom Ellis, Laura Parnes, Alejandro Vidal und Marc Bijl, Kunsthalle Winterthur
 

Videos/DVD/E-Medias
2007  
< FLICKERING SUBJECTS II >
(Film, 20 Minuten)  
 
< FLICKERING SUBJECTS III >
(Diverse Video-Clips, 480 Minuten, Englisch)
 
 
< FUNNY SUBJECTS I >
(Film, 60 Min, Englisch)  
 
< FUNNY SUBJECTS II >
(Film, 20 Min, Englisch)  
2006  
< DRAW SUBJECTS >
(Video 16 Minuten)
 
 
< FLICKERING SUBJECTS I >
(Film, 60 Minuten, Englisch)  
2005  
< INCREDIBLE SUBJECTS II >
(Diverse Video-Clips, 18 Minuten)
 

Projects
2007  
< LEARN MORE-FLICKERING SUBJECTS IV >
(Öffentliche Installation,
Digital Paintings, Video, Texte), an diversen Orten in Zürich
 

Books & publications
2006
< FLICKERING SUBJECTS >
(176 Seiten, Englisch, Paperpack)
riverside publications
 
2005
< INCREDIBLE SUBJECTS >
(36 Seiten, Englisch, Deutsch)
riverside publications
 

Bibliography
2007  
< FLICKERING SUBJECTS, im hinersäufenden Gemurmel des Netzes > Buchkritik von Viloe Huszai, Digital Brainstorming  
 
< Schreie im Netz >
von Dominique von Burg, Kunst Bulletin, Ausgabe 9
 
2006  
< Das Selbst als Nerd und Blogger >
von Paolo Bianchi, KUNSTFORUM INTERNATIONAL, Band 181
 
2005  
< Ich bin allein, lasst mich hier raus > von Sascha Renner, Tages Anzeiger


 

News
 

20.10. - 02.12.2007

AGGRESSION

Mit: Marc Bijl, Stefan Burger, The Centre of Attention, Brice Dellsperger, Tom Ellis, Joep van Liefland, Alex McQuilkin, Laura Parnes, SIS.TM, Sündikat, Alejandro Vidal

Co-Kuratorin Dimitrina Sevova

Vernissage: Samstag 20.Oktober, 18.00 Uhr
 
dou you eat

Video Installation
Kaskadenkondensator / Basel

09.03.-15.03.2008
 

Statements
KUNSTFORUM Band 181

SIS.TM - DAS SELBST ALS NERD

von Paolo Bianchi

Wenn Jean Baudrillard im vorhergehenden Text vom «Lob der Singularität» spricht, stellt sich sogleich die Frage, was ist das nun eigentlich. Lässt sich die Singularität ins Leben übertragen oder führt sie vielmehr ein abstrakt bleibendes philosophisches Leben. Wenn der Begriff sich vom herkömmlichen des Subjekts abgrenzt, um neue Individuationsprozesse zu skizzieren – etwa im Sinne des Rhizoms sowie transversaler, nicht- hierarchischer Verbindungen –, so bietet sich der Blick in Weblogs als Anregung an, der Singularität womöglich auch in der Lebenspraxis zu begegnen. Der Schweizer Künstler SIS.TM bewegt sich als Globetrotter der Melancholie im Netz, um den Selbstoffenbarun-gen von Bloggern und Nerds nachzuforschen. Allesamt Singularitäten und zugleich Ströme im Zeichen einer Melancholie des Widerstands.

Im Vergleich zum Internet ist das Fernsehen mit seinen «Selbsterfahrungstrips» jenseits der Ekelschranke klar das Leitmedium einer sich infantilisierenden Gesellschaft. Wer im World- Wide-Web durch Weblogs surft, begegnet erschüttern- den Selbstbekenntnissen über die Abenteuer des Fleisches und des Wortes. Ob Abfall oder Wärme, ob biophil oder nekrophil, ob Über-Ich oder Es, ob schamhaft oder schamlos, ob Selbst- mitleid oder Selbstbewusstsein – alles schimmert auf der Folie einer Parallel-Existenz. Alles scheint eins. Diese Widersprüchlichkeit müssen alle, die sich mit dem Internet befassen, aushalten können. Wer sich als Ahnungsloser reisend im Netz bewegt, wird eine Verschiebung in seiner Wahrnehmung von Wirklichkeit bemerken. Im Internet lässt sich fortlaufend beobachten, wie das Gehäuse von Privatheit bröckelt. Mit dem Unberechenbaren ist zu rechnen. Fehl am Platz sind psychologische Vorurteile, welche die Nerds als «Schatten kultureller Muster» oder als «Summe von Trieben» abtun. Spannender ist, ihrem «Potenzial an Selfstyling» nachzuspüren, das in inszenierten Wirklichkeiten und stimulierenden Sexualisierungen ausgelebt wird.

Vom Wunderkind zum Weblog-Künstler. Der in Zürich lebende Schweizer Künstler SIS.TM sieht das Internet als Weltbühne, auf der sich der Feuchtbiotop-Umweltaktivist gleichberechtigt neben der Regierung der USA aufhält. «Was mich beim Web besonders fesselt, ist die exhibitionistische Selbstdarstellung. Selbstäusserungen zwischen Spiritualität und Surrealität, zwischen Vereinsamung und Heroisierung, zwischen Selbsthass und Sadomasochismus stehen unterschiedslos nebeneinander.» Webcam-Schnappschüsse, Party-Pics und andere digital inszenierte Porträts finden im Internet millionenfache Verbreitung. SIS.TM geht mit seinen Rauminstallationen, Fotografien und Videos diesem brandaktuellen gesellschaftlichen Phänomen auf den Grund.

Das Weblog (ein Kunstwort aus «Web» und «Logbuch») besteht aus einer Mischung aus Kommentaren, Netzfunden und guten alten Tagebuch-Einträgen und dient in erster Linie der Unterhaltung oder der persönlichen Selbstdarstellung im Internet. In einem typischen Weblog hält ein Autor (der Blogger oder auch – bei obsessiver Steigerung – der Nerd) seine «Surftour» durch das Internet fest. Die Gesamtheit aller Weblogs bildet die «Blogosphäre». Blogger verstehen sich in den USA als Korrektiv oder gar als Kommunikationsguerilla. Für politische Aktivisten bedeutet die Blogosphäre eine Revolution der Medienwelt wie einst der Buchdruck – nichts weniger als das Ende der Mainstream-Medien. Während sich die herkömmlichen Medien der Analyse und Faktentreue verschreiben, kann in der Blogosphäre jede/r drauflosschreiben, wie er oder sie will. «Mein Thema ist nicht der politisch relevante Aspekt des Mediums Internet, sondern das Individuum, die Masse individualistischer Äusserungen, die ich als Basislager für meine Arbeiten nutze», bemerkt SIS.TM dazu. Das Fundmaterial aus dem Internet wird künstlerisch verfremdet und übermalt, so dass Textfragmente aus Blog-Tagebüchern konfrontiert werden mit dem Panorama einer neuen Form von Narzissmus und Selbstdarstellung.

Der heute 41-jährige SIS.TM hat schon im Alter von sechzehn Jahren seine erste Einzelausstellung. Die zentralen Arbeiten dieser Zeit sind abstrakte, grossformatige und zumeist monochrome Gemälde. Man spricht von einem «Wunderkind». Während fünf Jahren ist SIS.TM Schüler, Assistent, Projektpartner und fotografischer Biograph von Jörg Immendorff. Er kommt jedoch zu der Einsicht, dass es im Schatten einer egomanen Künstlerpersönlichkeit wie Immendorff unmöglich ist, eine eigene künstlerische Identität herauszubilden. Zu erdrückend ist die Eitelkeit des Grossmeisters. Er steigt in die damals noch experimentelle Werbeszene ein und wird jüngster «Art Director» der Schweizer Werbeagentur GGK. Die steile Karriere in der Werbebrache führt jedoch weg vom kreativen Prozess hin zu Management-Aufgaben. Überdruss führt zum Ausstieg bzw. zum Einstieg als Produzent von Tonträgern, Konzerten und jungen Bands. 2002 kehrt der einstige Künstler zurück zu den Wurzeln, indem er das Pseudonym SIS.TM wählt und aus dem Nichts den Faden der Kunst weiterspinnt.

Melancholie des Widerstands. Mit seiner Kunst verweist SIS.TM auf das Problem der Vereinsamung und der seelischen Störungen von Menschen in der angeblich so kommunikativen und offenen Welt des Internets. Auf Weblogs in den USA und in Skandinavien beobachtet SIS.TM eine «Kultur des Exhibitionismus», die ihn unseren Breitengraden (noch) nicht derart massiv anzutreffen ist. Interessanterweise hat er diese «Kultur des Exhibitionismus» nur im Bereich der Sexualität auf beiden Seiten des Atlantiks in gleichem Masse vorgefunden. «Aus meiner subjektiv künstlerischen Sicht habe ich diese verschärften Äusserungen genutzt, um auf einen Zustand hinzuweisen, der unter der Oberfläche unserer hiesigen Gesellschaft gärt. Was ich zeige, ist die Spitze des Eisbergs.»
Dabei stellt sich SIS.TM Fragen wie: Warum hat die Schweiz die höchste Selbstmordrate unter jungen Menschen in Europa? Warum ist die Schweiz im Drogenkonsum ebenfalls auf Spitzenplätzen zu finden? Wie geht es den vielen Singles in Zürich? Alle bestens vernetzt, alle sind gut drauf, wie es ja in der üppigen Gastro-Szene der Stadt zu besichtigen ist – und danach? «Die Heile-Welt-Fassade der Schweiz bekommen vor allem junge Menschen am eigenen Leib zu spüren: Protestantismus, Erfolgszwang, Anpassungsdruck und Repression. Meine künstlerische Methode besteht darin, hinter die Fassaden zu schauen und dort verdeckte gesellschaftliche Phänomene ans Licht zu holen.»

Als SIS.TM im Januar 2005 in einer Zürcher Ausstellung junge Menschen dokumentiert, in der Pose der lasziven Lolita oder des coolen Gangsters, beim Onanieren oder im chaotischen Teenagerzimmer, verkündet die Tagespresse sogar die «Geburtsstunde einer neuen Pop Art, die aus einer selbstständigen Volks- und Subkultur erwächst» (Sascha Renner, «Tages-Anzeiger», 29.1.05). Kulturpessimisten würden von einer zutiefst verunsicherten Generation sprechen und vom Kollaps der Selbstkontrolle angesichts der öffentlichen Preisgabe intimster Details. Sozialromantiker könnten hierin die Melancholie des Widerstands finden. Wer mit prekären Darstellungen von Befindlichkeit die Aufmerksamkeit der anderen sucht, versucht die Gleichgültigkeit des Universums erträglich zu gestalten – eine Ästhetik des Widerstands gegen das Erwachsenwerden. Es ist der Versuch, bei Gott oder in so etwas wie Gemeinschaft anzukommen. SIS.TM bewegt sich als Globetrotter der Melancholie im Netz wie in einem Garten mit dichtem und weichem Moosteppich, auf dem Blogger und Nerds ihren Nährboden finden.

Laut Science-Fiction-Autor Douglas Adams ist ein Nerd «jemand, der einen Computer benützt, um einen Computer zu benützen – und aus keinem anderen Grund». Der englische Begriff «Nerd» (Not emotionally responding dude) steht – meistens abwertend – für Fachidiot, Langweiler, Sonderling, Streber oder Schwachkopf. Ob jemand ein Nerd ist oder nicht, hängt meist vom Umfeld ab. Wenn Aussenstehende mit dem Zeigfinger jemanden als Nerd identifizieren, ist das natürlich negativ gemeint. Wenn jedoch Gleichgesinnte jemanden als Nerd bezeichnen, gilt das als Auszeichnung. Wer sich selbst Nerd nennt, stellt sich in ein positives Licht. Nerds legen übrigens keinen Wert auf die Meinung von Nicht-Nerds.

Von der Kunstwelt ins Klubambiente. Das Internet als Ort der Jetztzeit verweist im Andern aufs Eigene, gibt Auskunft, zollt Reverenz. Als Ort der Präsenz eines aufgesplitterten Subjekts weist es das Konzept des Individuums als «Kern», «Ich» und «Identität» zurück. Im Kontext postmoderner französischer Theorieansätze (etwa bei Gilles Deleuze und Félix Guattari) treten
ortlose «Ströme», «Intensitäten» und «Netzwerke» an die Stelle der hierarchischen Anordnung von Subjekten. In der Netzwerkgesellschaft gewinnt die «Macht der Ströme», wie Manuel Castells pointiert festhält, «Vorrang gegenüber den Strömen der Macht».

In den Überlappungszonen der Wahrnehmungsströme und des versprengten Subjekts erscheint im Internet das Selbst als utopische Geste. Folgerichtig ist für SIS.TM die Frage nach der Biografie völlig unerheblich. «Ich könnte jeden Tag eine neue Identität annehmen, mit dieser Identität dann in ein weiteres System oder Subsystem eines grösseren Systems einsteigen. Was ich bin, bin ich in meiner Arbeit. Meine Identität und damit auch meine Namensgebung folgt den Inhalten meiner Arbeit. In der Webwelt, aus der ich die Inhalte meiner Projekte beziehe, ist dieses Spiel mit den Identitäten schon lange aktuell.»

Die lautmalerische Nähe des Pseudonyms SIS.TM zum Wort System, aber auch zu «This Trademark» ist mit Absicht gewählt: «Die Kunstwelt ist heute letztlich nichts anderes als ein hochkommerzialisiertes Star-System. Die Wahl dieses Pseudonyms ironisiert diesen Umstand.» Die Anonymität erlaubt SIS.TM, in anderen Systemen (Kunstwelt, Netzwelt, Alltag) jede beliebige Identität anzunehmen.

Mit seinen neuen Videoprojektionen zieht es SIS.TM in die Klubs, wo seine Loops zur elektronischen Tanzmusik von Live-DJs gezeigt werden. Mit Extrakten aus Video-Logs gestaltet er einen expressiven Video-Trip. «Meine Kunst beschäftigt sich mit Phänomenen der Jugendkultur. Es ist somit nur konsequent, den elitären Rahmen der Galerieszene zu verlassen und dahin zu gehen, wo die diversen Aspekte der Jugendkultur stattfinden, wo die Protagonisten meiner Arbeiten zu finden sind. Es ist ein Experiment.» Es ist nachvollziehbar, dass es SIS.TM ins Klubambiente zieht, in welchem es für die Klubkultur-Protagonisten wesentlich ist, Authentizität, Autorschaft und Aura in Frage zu stellen. Techno- und House-Künstler verstecken sich ganz bewusst hinter Pseudonymen und digitalen Benutzeroberflächen statt inszeniert aufzutreten. Die zentralen Begriffe lauten: Abstraktion und Anonymität. Im Klub steht die Sound-Innovation im Zentrum und nicht die Künstlerpersönlichkeit.

Die Techno-Kultur demokratisiert die Selbstdarstellung und überlässt die narzisstisch tanzenden Individuen sich selbst. SIS.TM programmiert mit seinen Videoloops ein neues visuelles Paradigma für den Wahrnehmungsraum der Klubgänger. Die Konzentration richtet sich, während die Klubgäste weitertanzen, nicht zentralperspektivisch auf einen Punkt, sondern rhizomatisch auf die verteilten Leinwände mit der hedonistischen Selbstfeier der Nerds.

Dass auch Weblogger aus der Anonymität des Netzes ins Rampenlicht der Kunstwelt treten können, belegt das Beispiel von Natacha Merrit (*1977), die mit der Digitalkamera, dieser Polaroid der Neunzigerjahre, Intimitäten in Informationsbits verwandelt. Beim Surfen im Netz wurde der Coolhunter und Fotograf Eric Kroll per Zufall auf Merritts Internet-Foto-Tagebuch aufmerksam (www.digitalgirly.com), das Aufnahmen jenseits bekannter Pin-Up- und Fetisch-Fotografie zeigt. Inzwischen werden sie vom Taschenverlag als „Digital Diaries“ verlegt und schmücken bereits die Covers von bürgerlichen Magazinen. Dieser Weg von der Anonymität ins Rampenlicht kann auch SIS.TM bevorstehen – als Debüt und Coming-out in die Öffentlichkeit.
 

Choice of Work Title of Work

do you eat / Video Installation / Kaskadenkondensator / Basel / 2008

do you eat / Video Installation / Kaskadenkondensator / Basel / 2008

do you eat / Video Installation / Kaskadenkondensator / Basel / 2008

do you eat / Video Installation / Kaskadenkondensator / Basel / 2008

do you eat / Video Installation / Kaskadenkondensator / Basel / 2008



Installation FUNNY SUBJECTS II, Galerie Brot und Spiele, Berlin

Installation FUNNY SUBJECTS II, Galerie Brot und Spiele, Berlin

Installation FUNNY SUBJECTS II, Galerie Brot und Spiele, Berlin



FUNNY SUBJECTS I / FUNNY GIRL 1 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm

FUNNY SUBJECTS I / FUNNY GIRL 2 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm FAT-GIRL-8.1.w.jpg

FUNNY SUBJECTS I / FUNNY GIRL 3 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm FAT-GIRL-8.1.w.jpg

FUNNY SUBJECTS I / FUNNY GIRL 4 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm FAT-GIRL-8.1.w.jpg



FLICKERING SUBJECTS III / FS 118 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm

FLICKERING SUBJECTS III / FS 123 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm

FLICKERING SUBJECTS III / FS 111 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm

FLICKERING SUBJECTS III / FS 113 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm

FLICKERING SUBJECTS III / FS 115 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm

FLICKERING SUBJECTS III / FS 126 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm

FLICKERING SUBJECTS III / FS 140 / 2007 / Video Takeout / Inkjet Print 200x150cm



INSTALLATION für AUGENZEUGEN Ausstellung



FLICKERING SUBJECTS, Texte aus SIS.TM-Projekten 2005 und 2006



FLICKERING SUBJECT 14 / 2006 / Video Takeout

FLICKERING SUBJECT 21 / 2006 / Video Takeout

FLICKERING SUBJECT 38 / 2006 / Video Takeout

FLICKERING SUBJECT 44 / 2006 / Video Takeout

FLICKERING SUBJECT 42 / 2007 / Video Takeout

FLICKERING SUBJECT 28 / 2006 / Video Takeout

FLICKERING SUBJECT 36 / 2007 / Video Takeout

FLICKERING SUBJECT 46 / 2007 / Video Takeout



DRAW SUBJECTS Installation

DRAW SUBJECTS - Video-Takeout

DRAW SUBJECTS - Video-Takeout

DRAW SUBJECTS - Video-Takeout



INCREDIBLE SUBJECT 31 / 2005 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm

INCREDIBLE SUBJECT 35 / 2005 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm

INCREDIBLE SUBJECT 38 / 2005 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm

INCREDIBLE SUBJECT 32 / 2005 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm

INCREDIBLE SUBJECT 39 / 2005 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm

INCREDIBLE SUBJECT 36 / 2006 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm

INCREDIBLE SUBJECT 41 / 2006 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm

INCREDIBLE SUBJECT 42 / 2006 / Digital Painting / Inkjet auf Leinwand / 200x150cm



EVA 72 / 2004 / digital painting on canvas

KIM 0082 / 2004 / digital painting on canvas

OLGA 018 / 2004 / digital painting on canvas

MUM AND DAD / 2004 / digital painting on canvas

THE GIRLS 2 / 2004 / digital painting on canvas

FAKE 11 / 2004 / digital painting on canvas

FAKE 93 / 2004 / digital painting on canvas

MY FRIEND JULIE / 2005 / digital painting on canvas



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