Monika Brandmeier - Ausstellungsansicht
Monika Brandmeier: Ausstellungsansicht

Monika Brandmeier
Zeichnungen und Fotografien
guestroom: James Hyde

Monika Brandmeier (1959, geboren in Kamen, Nordrhein-Westfalen, lebt in Dortmund und Berlin und hält eine Professurstelle für Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden inne).

Die Künstlerin hat von den ersten Zeichnungen an Ergebnisse ihrer skulpturalen Arbeit immer aufs neue im Medium der Zeichnung sowie der Fotografie überprüft, ohne damit die Zeichnung zu einer Art von Vorzeichnung oder Skizze zu degradieren. Im Gegenteil: Auch das skulpturale Werk von Monika Brandmeier, ihre Video- oder Fotoarbeiten haben immer wieder grafische Strukturprinzipien übernommen.

Im zeichnerischen Werk von Monika Brandmeier sind es die einfachen, ja, beiläufigen Entscheidungen, die grundsätzliche Fragen an die Kunst richten: Fragen nach dem Prozess des Zeichnens selbst, nach der Entstehung materieller Spuren, wie sie die Bewegung der Hand mit dem Stift oder Pinsel auf dem Papier hinterlassen.

Die Künstlerin versucht, ihre Arbeit voraussetzungslos zu beginnen, sich den zeichnerischen Vorgängen und Bewegungsabläufen zunächst einmal zu überlassen, sich ihnen auszusetzen, um so und unmittelbar vor dem Papier, eine Situation intensiver Gegenwart zu schaffen.

Von hoher Bedeutung ist es daher, dass die Zeichnung ihrem Betrachter die eigenen Entstehungsvorgänge stets ablesbar vor Augen führt, dass sie die Bewegungen der zeichnerischen Hand ebenso in sich birgt wie die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Zeichnen. In ihren Fotografien kombiniert sie vorgefundene Situationen mit bewussten Eingriffen. Zufällig Hingeworfenes und Arrangiertes treffen sich in der Entscheidung für das Bild. Diese Art des Spiels mit den Dimensionen, mit Linien, Fläche und Raum, ist charakteristisch für Monika Brandmeier.


James Hyde
James Hyde im guestroom

Im guestroom: James Hyde (geboren 1958 in Philadelphia, lebt und arbeitet in New York)

Der in New York lebende Künstler James Hyde ist einer der wichtigsten Vertreter, die sich seit den 90er Jahren mit dem Zwischenraum Malerei - Skulptur beschäftigen.

Er setzt Materialien wie Styropor, Zement, Vinyl, Jute, Plastikbänder, Glas oder Ölfarbe auf humorvolle Art und Weise zusammen - im Wissen um den Gebrauch des Materials in der Kunst.

Dadurch erzielt er eine neue, wahrnehmungsverändernde Beziehung von vergänglichem Material und bewährter Technik. Die Ausstellung mit James Hyde entstand in Zusammenarbeit mit der Galerie Elisabeth Kaufmann, Zürich, die den Künstlern nun bereits zum dritten Mal zeigt.

Ausstellungsdauer: 12.1. - 23.2.2002
Oeffnungszeiten: Di-Fr 12-18 Uhr, Sa 11-16 Uhr
und nach telefonischer Verabredung

Galerie Mark Müller
Gessnerallee 36
8001 Zürich
Telefon: 01 211 81 55
Fax: 01 211 82 20
E-Mail: mark.mueller@dplanet.ch

www.markmueller.ch