Max von Moos: "Schlangenzauber", um 1930 Max von Moos: "Versteinerte Tänzerinnen", 1935
"Schlangenzauber"
um 1930
Oel und Tempera auf Karton
Privatbesitz
"Versteinerte Tänzerinnen"
1935
Oel und Tempera auf Holz
Kunstmuseum Luzern

Max von Moos
Atlas, Anatomie, Angst.

Max von Moos (1903-1979) ist ein bedeutender Vertreter der modernen Schweizer Malerei und eine der bekanntesten und prägendsten Künstlerpersönlichkeiten der Zentralschweiz.

In seiner surrealistischen Malerei kultivierte er den Zweifel als bildgenerierendes Prinzip. Der Künstler zeigt Menschen umgeben von Gewalt und Zerstörung, bedrängt, in Angst und Verzweiflung, gezeichnet durch Schmerz und Verfall, in ausweglosen oder komisch absurden Situationen.

In einer Malerei von bemerkenswerter technischer Meisterschaft schildert dieser Künstler seine Weltangst und das Versagen der Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit angesichts einer Unheil kündenden Wirklichkeit. Neben diesen Evokationen des Schrecklichen führen seine Bilder in ältere oder von der Zivilisation unberührte Schichten des Lebens. Er malte Unterwasserbilder, Grabkammern, Versteinerungen und Skelette.

Die Ausstellung im Kunstmuseum Luzern gibt mit 60 Gemälden, Zeichnungen und kunstgewerblichen Arbeiten einen Überblick über das Schaffen des Luzerner Malers und stellt dessen Werk in einen kulturhistorischen Kontext.

Ausstellung und Publikation wurden erheblich unterstützt von der Max von Moos-Stiftung.

Gastkurator: Roman Kurzmeyer

Ausstellungsdauer: 15.12.2001 - 3.3.2002
Oeffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Mi 10-19.30 Uhr
Führungen jeweils mittwochs 18 Uhr

neues Kunstmuseum Luzern
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6002 Luzern
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Fax: 041 226 78 01
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