My Name
Alex Herzog

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Born
Neptunstrasse 85
8032 Zürich
Atelier: Rote Fabrik
Seestrasse 395
8038 Zürich
Vertretung: Galerie Lutz&Thalmann Zürich
+41 1 262 76 00
 

 
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Fax
atelier+41 43 3003830/mob+41 76 3674878  
 
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voiceofeye@hotmail.com  
http://www.likeyou.com/alexherzog
http://www.raumsprung-interlokal.ch
http://saintlouis.art.museum/exhibitions/ImmediateTouchOverview.html
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Solo Exhibitions
2009  
kulturschiene, Herrliberg-Feldmeilen
'LIEBLINGSBILDER'
Neue Bilder Skulpturen Zeichnungen
 
Galerie Carla Renggli, Zug
Neue Arbeiten
2006  
galerie lutz und thalmann zürich
'stadt - blätter' und architekturmodelle
2002  
- galerie lutz und thalmann zürich
2000  
- galaria via fravi david willy domat/ems
1996  
- galerie 'zum kleinen paradies' zürich
1995  
- galerie edition999 ursula rövekamp zürich
1992  
- galerie ruth allemann zürich
1991  
- kunsthaus glarus im volksgarten glarus
1990  
- solothurner kantonalbank solothurn
 
- galerie edition999 ursula rövekamp zürich
1989  
- galerie sec52 ricco bilger zürich
1988  
- galerie eterna interim zürich
 
- kunstmuseum olten
1987  
- galerie edition999 ursula rövekamp zürich
1986  
- galerie sec52 ricco bilger zürich
1985  
-galerie sec52 ricco bilger zürich
 

Group Exhibitions
2008  
10 Jahre Galerie Lutz&Thalmann Zürich  
 
Alex Herzog / Andreas Hofer
Kunstverein Olten
Stadthaus Olten
(Katalog)
 
 
'The Immediate Touch - German, Austrian + Swiss
Drawings'
Saint Louis Art Museum
St. Louis, Missouri, USA
(Katalog)
 
2007  
'kunst 07' zürich, Galerie Lutz&Thalmann Zürich  
 
kunstszene 07/08, tonimolkerei zürich  
2005  
'raum für räume' - interlokal, shedhalle rote fabrik zürich  
2004  
- 'kunstcamping im mediacampus - das kunsthaus oerlikon remake' zürich  
 
- 'openart04' trii/roveredo, gr. skulpturenausstellung (katalog)  
 
- 'meeting.ch - kunst im rohbau' galerie lutz und thalmann zürich  
2003  
- 'openart03' trii/roveredo, gr. skulpturenausstellung  
 
- kunstszene03/04 tonimolkerei zürich  
2002  
- galerie lutz und thalmann zürich  
2001  
- 'la différence' skulpturenausstellung in chêne-bougeries genève  
 
- ausstellung mit künstlern der galerie lutz und thalmann zürich  
2000  
- kunstszene zürich hürlimann-areal zürich  
1999/2000  
- ausstellung mit künstlern der galerie lutz und thalmann zürich  
1999  
- 'rosen und spaltungen' mit jürgen zumbrunnen kunstverein schänis  
1998  
- 'rostrot und himmelblau' galerie lutz und thalmann zürich  
 
- 'kunst98 zürich', galerie lutz und thalmann zürich  
1997  
- 'botschaft aus dem zentrum' mit venice spescha galerie victor fedjuschin zürich  
1996  
- 'vom verschwinden des körpers' kunstraum aarau (katalog)  
 
- centre culturel français dakar sénégal  
 
- 'amour interdit' bienale dak'art dakar sénégal  
 
- 'mit elektronischer hilfe' kunstverein olten  
1995  
- 'dialog sud-nord' teil1 galerie national dakar sénégal, teil2 shedhalle rote fabrik zürich  
 
- 'kunstszene 95/96' helmhaus zürich  
1994  
- galerie SOMA berlin  
 
- symposium+ausstellung in imperia/italia durch deutsch./ital. kulturinst. brandenburg  
 
- 'skulptur heute' galerie marie-louise wirth hochfelden/zh  
 
- symposium+ausstellung in lemberg/tschech.rep. durch pro helvetia  
1993  
- galerie pulsart winterthur  
 
- kuratoriumsausstellung kanton aargau baden  
 
- symposium+ausstellung in lemberg/tschech.rep. durch pro helvetia  
1992  
- 'überlebenskunst' kunsthaus oerlikon zürich (katalog)  
1991  
- kunsthaus oerlikon zürich  
1989  
- kunsthaus oerlikon zürich  
1988  
- 2.bildhauerwoche appenzell  

Videos/DVD/E-Medias
2008  
'stone by stone filling up times belly'
16mm, cameraless animation, silent, 1'43  

Residencies
1996  
artist in residence, 'amour interdit' - anl. bienale dak'art, dakar/sénégal, pro helvetia, embassade suisse dakar  
1994  
artist in residence, nadace lemberk/tschechien, pro helvetia prag  
1993  
artist in residence, nadace lemberk/tschechien, pro helvetia prag  

Grants & Prizes
2007  
Ankauf Kanton Solothurn  

Books & publications
2008
katalog 'alex herzog - kunstverein olten'  

katalog 'the immediate touch - drawings from germany, austria, switzerland'  
2005
katalog 'raum für räume'  
2004
katalog 'meeting.ch'  
2001
katalog 'la différence'  
1996
katalog 'vom verschwinden des körpers'  

News
 
OPEN ATELIERS
OFFENE ATELIERS in der Stadt Zürich 2009

Samstag 21. November 2009 12-19 Uhr
Sonntag 22. November 2009 11-17 Uhr

ist mein Atelier in der Roten Fabrik Zürich
für BesucherInnen geöffnet

www.raumsprung-interlokal.ch

 

Statements
Den Überblick bewahren


Im Herbst beendet Alex Herzog nach einem mehrjährigen Arbeitsprozess eine Skulptur von beeindruckenden Dimensionen: Mit 3x3x3.2 Meter übertrifft die instalative Arbeit 'Champ'* an Grösse, physischer Präsenz und an Gewicht (drei Tonnen), was Alex Herzog bislang als Bildhauer geschaffen hat. Entwickelt hat er die Arbeit aus den bildnerischen Konstanten, die sein Schaffen der letzten Jahre geprägt haben: roh behauene Holzstelen und als Sockel oder als 'Schlusssteine' gesetzte Steinquader. Vertraut ist auch die Strategie des Künstlers. Er lässt die Skulpturen, die geprägt sind durch organische oder anthropomorphe Konnotationen, in Gruppen auftreten. Wie in 'Islands' können sie farbig gefasst sein. Die Stelen können auch als architektonische Zeichen gelesen werden, wie beispielsweise in 'Settlement'.

Herzogs Methode der additiven Reihung, der Repetition und Verdichtung findet in der Skulptur 'Champ' eine Steigerung, und dies verleiht der Arbeit Monumentalität. 'Champ' ist in seiner Konfiguration keineswegs dem Gleichmass der Minimal Art verpflichtet, vielmehr bringt der Künstler im Umgang mit den Materialien eine expressive Haltung zum Ausdruck. Holz und Stein zeigen die Spuren der Bearbeitung und es gibt keine identischen Teile. Den natürlichen Wuchs des Holzes, Astgabelungen und Krümmungen, lässt der Künstler sichtbar. Die Themen dieser Arbeit sind Bewegung und Rhythmik: die "gestikulierenden" Stelen, die in den Raum greifen, sowie die unregelmässigen, aus gespaltenen Granitblöcken aneinander gefügten Steinsockel. Die grünliche Färbung des Granits aus Andeer mag an eine vom Wind aufgeraut Wasserfläche erinnern.

Den Ausgleich zur physisch anstrengenden Arbeit an Stein und Holz, gegen den Widerstand der Materie, findet Alex Herzog in der Malerei. Seit den frühen neunziger Jahren arbeitet er als Bildhauer und als Maler und gibt den beiden Medien die gleiche Priorität. Allerdings beschränkt er sich in der Malerei auf kleine Formate, welche das Mass von 36x48 cm kaum übersteigen. Die kraftvolle und ausgreifende Gestik des Bildhauers ist hier zurückgenommen. Die Handhabung der zarten Bildträger aus Papier zeichnet sich durch Leichtigkeit aus. Die Bewegung ist auf Hand und Arm reduziert, Pinsel und Bleistift werden aus einer ruhigen Körperhaltung geführt.

In seinem Atelier, das an der Peripherie der Roten Fabrik in Zürich nur wenige Schritte vom Seeufer entfernt liegt, hat sich der Künstler für die beiden unterschiedlichen Tätigkeiten je einen Bereich geschaffen. Die 45 Quadratmeter grosse Bodenfläche ist der bildhauerischen Arbeit vorbehalten. Hier lagert noch unbearbeitetes Holz neben Skulpturen, die in Bearbeitung sind. Bei verschiedenen Arbeitsvorgängen, wie beim Zersägen grosser Holzstücke, wird auch der Aussenraum zum Atelier. Arbeitsspuren des Bildhauers sind überall sichtbar, Holzspäne und Staub bedecken den Boden. Das Studio des Malers Herzog hingegen ist in luftiger Höhe, eingerichtet auf einer Galerie, die im 4.5 Meter hohen Raum schwebt. Auf dieser Tribüne entstehen die malerischen "Miniaturen".

Die Aquarelle zeichnen sich im Gegensatz zu den Skulpturen, denen eine archaische Ausstrahlung eigen ist, durch Entmaterialisierung und Entgrenzung aus. Bevorzugt werden mineralische Pigmente. In der Serie 'Stadtblätter' sind die abstrakten Farbfelder durch schwebende zeichnerische Notationen rhythmisiert, die in ihrer All-over-Struktur über das Blattgeviert hinaus weisen. Doch gilt es, die angedeuteten Polaritäten im Werk von Alex Herzog zu relativieren. So verleiht er der Leichtigkeit der Malerei Gewicht, indem er jedes einzelne Papier auf einen Holzkubus aufzieht: Das Bild erhält Objektcharakter. Die linearen Spuren auf den Blättern wiederum finden eine Entsprechung bei den plastischen Arbeiten, wie in 'Settlement'. Hier hat Herzog die Holzrisse mit Silikon gefüllt und damit weisse zeichnerische Lineamente den einzelnen Skulpturen einbeschrieben. Vielleicht sind die filigranen Strukturen, die immer wieder zu beobachten sind, auch eine Reminiszenz an die Arbeit des Goldschmieds, des angestammten Berufs des Künstlers, den er nach abgeschlossener Ausbildung zugunsten der Kunst aufgegeben hat. Das Prinzip der seriellen Reihung prägt das plastische und das malerische Schaffen von Alex Herzog gleichermassen. So bestehen die Arbeiten der Serie 'Footage' aus je einer Abfolge von acht vorwiegend monochromen Blättern. Bleistiftnotationen strukturieren und verbinden über die Blattgrenzen hinaus. Durch das Prinzip des Aneinanderreihens ist die Einzelfigur oder das einzelne Blatt in ein übergeordnetes Ganzes eingebunden, die Rolle eines Solisten ist versagt. Beim Betrachten der Werke ist der Blick permanent in Bewegung, von einer Figur zur anderen, oder einer mäandrierenden Bleistiftlinie folgend, über die einzelnen Blätter hinweg, unentwegt hin und her gleitend. Die kompositionelle Struktur des All-over verlangt nach dieser ruhelosen Bewegung des Auges. Das einzelne Bild beziehungsweise die Skulpturengruppe ist ohne formale oder inhaltliche Hierarchie. Aber es gilt auch die Arbeit in ihrer Gesamtheit zu erfassen, um so den Überblick zu erhalten und gleichzeitig zu bewahren. Wir erinnern uns, dass Jean-Paul Sartre in seinem berühmten Katalogtext zur Ausstellung Alberto Giacometti bei Pierre Matisse in New York 1948 die absolute Distanz des Betrachters zu den Skulpturen Giacomettis eingefordert hat. Nur so könne die Figur in der Gesamtheit ihrer Erscheinung erfasst werden. Distanz soll hier auch für die Wahrnehmung von Herzogs Arbeiten propagiert werden, insbesondere für die Bilder, die der Künstler in filmischer Breite vor unseren Augen entfaltet. Nur aus angemessener Distanz kann das Auge den grosszügig angelegten malerischen und zeichnerischen Strukturen entlang gleiten und das Bild in der Totale erfassen.

Die jüngste Arbeit, die Alex Herzog eben abgeschlossen hat, und die in dieser Ausstellung erstmals präsentiert wird, ist ein experimenteller Film: Der Maler Herzog hat einen 16 Millimeter Filmstreifen "bearbeitet", indem er Farbe darauf appliziert oder auch die Beschichtung des Filmstreifens weggekratzt hat. Entstanden ist "Miniaturmalerei", und dieses faszinierende Objekt, der Filmstreifen, ist in der Ausstellung zu sehen. Aber auch das bewegte Bild wird in digitaler Umsetzung präsentiert: Vor unseren Augen rasen zittrige Lineamente, tanzen Farbkreise, ziehen sich rotierende Lichtknäuel magnetisch an, verschmelzen und stossen sich wieder ab, Farbflächen fliessen.....Nicht das Auge, das Bild ist jetzt in Bewegung - Alex Herzog hat hier Bewegung und Rhythmus dem Medium überantwortet.

Gabriele Lutz, Februar 2008, anlässlich des Kataloges zur Ausstellung des Kunstvereins Olten
 


*der vollständige Titel der Arbeit lautet:
'Champ de communication, champ de bataille, champ du désir'
 











.......zu 'Verbal Insomnia'...........



...Sprache und Aufdeckung - Geheimnis und Klang

die Zeit in ihrem Dauern, in ihrer Statik, ihrem in den Raum sich öffnen

woher das Licht? - ist Arbeit.......








 

Choice of Work Title of Work



'verbal insomnia' 2007/08, 16 parts of 42, pigments, binding, pencil on paper on wood, 48/36 cm



'verbal insomnia' 2007/08, pigments, binding, pencil on paper on wood, 48/36 cm











'das feld - die vision' 2005, pigments, binding on paper on wood, 70/30 cm



'das feld - die installation' 2005/07 div. woods on granit (andeer, CH), 320/300/300











'das feld - das bild 2 ' 2005, pigments, binding on paper on wood, 225/125 cm



'das feld - das bild 1' 2005, pigments, binding on paper on wood, 196/125 cm



'islands' 2005/07/... , 5 parts work in progress, div. woods, painting, ~187cm



'settlement' 2008, 5 parts, div. woods, granit, silicon, 58-106cm







'sketch for a settlement' 2008, 5 parts, cardboard, wood, paint, 90-118cm



'sketch for a city' 2009, 6 parts, granit (maggia, brazil), oak, 90-220/25/25cm



'sketch for a city' 2006, 15 parts, granit (sardinia), oak, 100/40/47cm



'sketch for a city-version' 2008, granit (brazil), oak, 190/25/25cm



'sketch for a city 2' 2007, 11 parts, dif. woods, painting, steel, 300/60/123cm



'sketch for a village' 2005/06, 9 parts, bamboo, cardboard, paper, glue, pigments, 87/20/20cm



'footage 1' 2007, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'footage 2' 2007, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 290/48cm



'footage 3-on the lip' 2007, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'footage 4' 2007, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'footage 5' 2007, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'footage 6' 2007, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'footage 13' 2008, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'footage 9' 2008, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'footage 10' 2007, 8 parts, pigments, binding on paper on wood, 240/42cm



'house of ancestors and future - haus der welt' 2005/2006, work in progress, granit (andeer, CH), oak, 100/100/265cm / 95/95/295cm ... wenn du aus dem Haus trittst, bist du in einem neuen Haus - das Innen, das Aussen - die Welt jenseits des Hauses, wo wi

'house of ancestors and future - haus der welt' - project in progress - maquette and original



'stadt - blätter' 2005/06, 27 parts, mixmedia on paper on wood, 414/164 cm



'stadt - blätter' 2005/06, 27 parts, mixmedia on paper on wood, 35/48 cm each







'mono-melody/chambermusic 2' 2009, 21 parts, pigment, binding, pencil on wood, 335/66 cm



'mono-melody / chambermusic' 2008, 27 parts, pigment, binding, pencil on wood, 205/37cm



'mono-melody.3' 2006, 18 parts, pigment/binding on wood, 196/60cm



'verflüssigung - liquidation.1' 27 parts, pigments/binding, paper on wood, 230/125cm



'verflüssigung - liquidation.2' 27 parts, pigments/binding, paper on wood, 230/125cm



'verflüssigung - liquidation.4' 27 parts, pigments/binding, paper on wood, 230/125cm





'stone by stone filling up times belly' , 2007/08, 16mm cameraless animation, acrylic ink, scratching, bleach, silent 1'43 - lightbox 185/25/17 cm, screen 17", mediaplayer


Movies Movietype and Size
Film: 'stone by stone filling up times belly' 16mm cameraless animation, silent 1'43 quicktime, size 1315 kb


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