My Name
Marlies Pekarek

Address
Born
Auf dem Damm 20
9000 St. Gallen
 

04.10.1957  
Phone
Fax
+41 (0)71 278 30 58  
+41 (0)71 278 30 58  
Email
My Website / Links to Friends
art@pekarek.ch  
http://www.pekarek.ch
http://www.likeyou.com/marliespekarek
http://www.tropfnass.ch
http://www.kuenstlerarchiv.ch

Education
1993 - 1994
Master of Arts (Visual Arts)
Faculty of Arts, Southern Cross University, Lismore, Australia
 
1992
Bachelor of Arts, Honours (Visual Arts)
Faculty of Arts, University of New England, Lismore, Australia
 
1987 - 1990
Farbe und Form, New Media School of Art, Zürich 

Solo Exhibitions
2011  
«la mémoire en soi» Ausstellung mit Regula Abraham, «les halles», Porrentruy
2010  
«Madonnen» Stiftsbibliothek, St. Gallen
2009  
«Madonna», Wessenberg-Gallery, Konstanz, Germany
2008  
«Madonnas», Station, Agathe Nisple, Appenzell
2005  
«Drawings and Multiples», Gallery Katharinensaal, St. Gallen
2004  
«Apes», Exhibition, Alten Zeughaus, Herisau, St. Gallen
2003  
«Das Warenhauhaus», Departmentstore Loeb, Bern
1999  
«Tropfnass», Exhibition with Anita Hohengasser, Lagerhaus, St. Gallen
1997  
«Headcovers», Exhibition at Festival of New Music in Tirana, Albania (A cultural exchange project between St. Gallen and Tirana)
1995  
«Washing Day», AGOG Gallery, Canberra, Australia
1993  
«Waschtag» (Washing Day), Labor Room, Kunsthalle St. Gallen
1992  
«Crystallized Feminity», Regional Gallery, Lismore, Australia
 

Group Exhibitions
2008  
«Aussgezeichnet», Regierungsgebäude, St. Gallen  
2006  
«Ostdiamanten, Offspace Exex, St. Gallen  
2003  
«Heimspiel», Ostschweizer Kunstschaffen (Eastern Switzerland Art Show, Kunsthalle St. Gallen  
2002  
«Art and Religion», Gallery at the railway station, St. Gallen  
1997  
«Ostschweizer Kunstschaffen», Kunsthalle St. Gallen  
1994  
«Filling All Cups», Performance Space, Sydney, Australia  
 
Conrad Jupiter Art Prize Exhibition, Gold Coast City Gallery, Surfers Paradise, Australia  
1992  
Conrad Jupiter Art Prize Exhibition, Gold Coast City Gallery, Surfers Paradise, Australia  
1990  
«Crash and Carry», Video Installation, Kunsthaus Oerlikon, Zürich  

Projects
2007  
«5Stern», Exex Projekt, open studios, St. Gallen  
 
Museumsnacht St. Gallen,«Offene Boxen», Installationes, Life-Bands, Reithalle St. Gallen  
2006  
Museumsnacht St. Gallen,«Offene Boxen», Installationes, Life-Bands, Reithalle St. Gallen  

Residencies
2004  
Gast-Atelier «Max Frisch Bad» Freibad Letzigraben, Zürich  
1987  
Artist’s Space Gertrude Street, Melbourne, Australien  

Grants & Prizes
2008  
Werkbeitrag, Esther Matossi Stiftung, Zürich, Switzerland  
2005  
Werkzeitbeitrag, Kanton St. Gallen  
2004  
Förderpreis, City St. Gallen  
1998  
Werkzeitbeitrag, City St. Gallen  
1994  
Pat Corrian Artist Grant, Australia  

News
Ausstellung «VIEL LÄRM UM ALLES»
Barockes in der zeitgenössischen Kunst
18. Juni – 28. August 2011

HAUS FÜR KUNST URI
Herrengasse 2
CH – 6460 Altdorf
041 870 29 29
DANIOTH PAVILLON
www.hausfuerkunsturi.ch

BEGLEITPROGRAMM
Kunstbegegnung mit dem besonderen Blick
Do, 30. Juni, 18 Uhr
Ausstellungsrundgang mit
Abt CHRISTIAN MEYER
Benediktinerkloster Engelberg
und LOTTI ETTERKunstvermittlerin
Mit anschliessendem Apéro
Werkbetrachtung im Danioth Pavillon
Mi, 13. Juli, 17 Uhr
Pipilotti Rist lädt Danioths Gesellschaft zu Tisch
In Zusammenarbeit mit Alpentöne
Sa, 13. August, 14 Uhr
Barock solo I
NIKITA PFISTER(Hackbrett)
Sa, 13. August, 17.30 Uhr
Barock solo II
CHRISTINE LAUTERBURG(Violine, Stimme)
So, 14. August, 16.15 Uhr
Barock solo III
MATTHIAS LOIBNER(Drehleier)
 

Statements
 
Schnittstellen und Übergänge

Intuition und Reflexion sind die beiden Grundpfeiler, auf denen das künstlerische Schaffen von Marlies Pekarek gebaut ist. Ihre Arbeiten sind an jenen Schnittstellen angesiedelt, die scheinbar Gegensätzliches zusammenbringen, die Differenzen minimieren und uns gerade dadurch Widersprüche im Leben bewusst machen. Es sind die Übergänge zwischen Innen und Aussen, Individuum und Masse, Echt und Falsch, welche die Künstlerin vor allem in Zeichnungen und Objekten thematisiert.

Zeichnen ist für Marlies Pekarek eine Art Grundlagenforschung für ihre Untersuchungen zu diesen Schnittstellen und Übergängen. Die Motive findet sie ebenso in den Tiefen des Unbewussten wie auch an der Oberfläche von Modezeitschriften. Porträts, Menschendarstellungen, Körperteile überwiegen. Die Zeichnungen entstehen in Serien, die manchmal ganze Bücher füllen, manchmal sich erst nachträglich zu Werkgruppen zusammenfinden und auch als Einzelblätter funktionieren. Zu den Bildern von Menschen gehört auch die Darstellung von Attributen, von Accessoires und Schmuckstücken, die sich wandeln und sich verselbständigen, die zu Körperteilen werden oder aus Körperteilen entstanden sind. Ein wichtiges Vorgehen spielt dabei die Wiederholung, die Vervielfachung und das Variieren von Details als auch von ganzen Motiven.

Eine ebenso wichtige Rolle wie die Sujets selber spielen dabei der Stil der Zeichnungen und die Wahl der Materialien. Marlies Pekarek arbeitet oft in einem zeichenhaft verspielten, reduzierten Stil. Manchmal sind die Gesichter minuziös ausgearbeitet und verströmen die zeit- und raumentrückten Feierlichkeit von Mumienbildnissen und Ikonen und umkreisen das Spannungsverhältnis zwischen Idol- und Idealvorstellungen. Ihre Arbeiten entstehen in einem Akt der Konzentration, was sich im Ausdruck meditativer Versenkung der Figuren spiegelt. Als Bildträger bevorzugt sie Fundstücke aus unserem konsumorientierten Leben. Übergänge sind Entwicklungsprozesse, ständige Veränderung des eben Gewesenen, Metamorphosen. Das Vor- und das Nachher bleiben erhalten und werden Teil einer Ganzheit.

Ursula Badrutt
 

Choice of Work Title of Work

«Madonna auf Thron» 2007 Nach einem Reliquiar (16. Jahrhundert) Wasserfarbe auf Wachspapier, 185 x 67 cm

«Lady of Mercy» 2007 Nach dem Bild „Madonna der Barmherzigkeit“, Schule von Cuzco, (undatiert), Wasserfarbe auf Wachspapier, 205 x 97 cm

«Königin Elisabeth I» 2008 Nach einer Zeichnung von Isaac Oliver (um 1592–1595) Wasserfarbe auf Wachspapier, 205 x 100 cm

«Judith mit dem Haupt von Holofernes» 2008 Nach Cristofano Allori (um1610) Wasserfarbe auf Wachspapier, 205 x 100 cm

«Perseus mit dem Haupt der Medusa» 2008 Nach Benvenuto Cellini (1554) Wasserfarbe auf Wachspapier, 205 x 70 cm

«Isabel Clara Eugenia von Spanien» 2009 Nach Frans Pourbus dem Jüngeren (um 1599) Wasserfarbe auf Wachspapier, 205 x 100 cm

«Madonna Lisa» 2008 Nach Wenzel Hollar (1644) Patchwork, Röntgenaufnahme auf Folie über Laserdruck, zusammengenäht, 160 x 96 cm

«Gilles» 2009/2010 Nach Antoine Watteau (um 1718/1719) Patchwork, Laserausdruck auf Papier und Folie, zusammengenäht, 230 x 135 cm

«Madonna mit Kind», 2009 Röntgenaufnahme einer Madonnenskulptur (13. Jahrhundert) Leuchtkasten, Laserdruck auf Plexiglas, 175 x 55 cm

«Madonna», 2008, Glycerinseife, rosa eingefärbt, mit Rosenduft, 40 x 12 x 10 cm

«Madonnas», 2008/2009 Handgegossene Glycerinseifen, rosa eingefärbt, mit Rosenduft 7 x 3 x 2 cm bis 40 x 12 x 10 cm

«Palanquin», 2010 Handgegossene Glycerinseife, 8 x 5 x 5 cm

«Madonnas», 2009, Glycerinseife, rosa eingefärbt, mit Rosenduft und weisser Modellgips, 15 x 5 x 4 cm bis 17 x 4 x 3 cm

Schimpanse, 2002, Ölfarbe auf Pergamentpapier, 90 x 150 cm

Gorilla mit Baby, 2003
Ölfarbe auf Pergamentpapier, 90 x 150 cm

Gorilla mit Jungem, 2004
Ölfarbe auf Pergamentpapier, 110 x 160 cm

Affenbaby, 2003, Ölfarbe auf Pergamentpapier, 65 x 90 cm

Porzellan-Affen, 2003 «Humble», «Ancestral», Chinesischer Knochen-Porzellan, je 18 x 9 x 9 cm «Undomesticated», Englisches Parisches Porzellan, je 17 x 8 x 8 cm «Human», «Reproduced», Schweizer Einsiedler Porzellan, je 16 x 6,5 x 6,5 cm



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