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Chris Bünter

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Statements
EIN UNTERIRDISCHER STROM, WIE BLÜTEN IN LACK 
Vierzehn Einstellungen nach Shohei Imamura 

Choice of Work Title of Work

Ein Aal, sein einziger Gesprächspartner, begleitet ihn. Der Alltag an einem einsamen Küstenstreifen ist bestimmt durch Stummheit und die Sucht nach Briefen.

Zügellose Gier bricht schließlich in der Nacht der Katastrophe aus. Junggesellen, alte und junge, fallen übereinander her.

Jungborn und Endstation sind hier der selbe Ort.

Beim Versuch, sein Werk mit der Schöpfung einer künstlichen Frau zu krönen, wird er wahnsinnig. Es beginnt ein Eigenleben der Metaphern zwischen Sexualangst und Hingabe.

Alte Menschen werden dem Hungertod ausgesetzt. Ein Bauer muss seine Mutter auf den Berg bringen. Die menschlichen Beziehungen verlieren sich im grausamen Einklang mit der Natur.

Die in Stein geritzten Worte sind wie heller Sonnenschein nach frühjährlichen Regenschauern in den späten Schnee.

Ihm bedeutet die Krankheit jedoch mehr als ein medizinischer Befund. Für seine Forschungen vernachlässigt er bald auch die Patienten.

Der Onkel eines Mädchens versucht seine Nichte zu verheiraten und tritt allen Gerüchten über ihre Krankheit trickreich aber doch erfolglos entgegen.

Dieses steht im Zeichen einer totalen Divergenz zwischen den Ereignissen der offiziellen Geschichtsschreibung und ihren eigenen Erinnerungen.

Er selbst ist es, der die Verfolger zu seinen Fluchtorten führt.

Es sind glückliche Wochen am absoluten Nullpunkt mit kleinen Intrigen und grossen Ekstasen.

Am Ende seines Lebens verhindert die Senilität die Einsicht ins Scheitern dieser Politik.

In einem repressiven und pervertierten Familienverbund gefangen, beginnt eine Frau in radikaler und erschütternder Weise nachzudenken über die Grenzen von Hingabe, Sexualität und Tod.

Ihre Liebe und die Sucht nach Briefen prägen den Alltag. Es wird die Unmöglichkeit bewiesen, die Grenze zwischen Realität und Fiktion festzuschreiben.



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