© Thomas Joller


Thomas Joller
zwischen aug und apfel



Fotografien


Ausgangspunkt der Arbeiten von Thomas Joller sind Fotos aus dem Internet.


Die Fotos verwendet Thomas Joller als Grundlage, welche er gezielt durch vielfältige Eingriffe, wie die Wahl der Ausschnitte, die Veränderung der Farben und Kontraste oder der Reduzierung / Verstärkung der Schärfe einem komplexen Veränderungsprozess unterzieht. Durch die digitale Bildbearbeitung entstehen eigenständige Bilderwelten, welche die sichtbare Grundlage deformiert und in eine neue Bildsprache transformiert.


Diese vielfältigen Prozesse der Transformation, weisen Parallelen zur menschlichen Wahrnehmung auf. Auch hier sind die Bilder nicht fix, sondern verändern sich. Sie werden überlagert, verzerrt, verändern ihre Farbigkeit und werden von neuen Blickwinkeln aus wahrgenommen. Erfahrungen, Erwartungen und Wünsche beeinflussen, das was wir wahrnehmen und wie wir etwas wahrnehmen. Es findet ein dynamischer Prozess statt.


Die ersehnte klare Bedeutung der vorgefundenen Grundlagenfotos sind in den Arbeiten von Thomas Joller vorhanden, jedoch nur ansatzweise oder gar nicht erkennbar. Das Wechselspiel zwischen dem Sichtbaren und dem Erkennbaren fasziniert den Künstler und beeinflusst seine Arbeit.


Die Bilder von Thomas Joller eröffnen dem Betrachter und der Betrachterin eine mehrdeutige Betrachtungsweise, welche Raum für ihren persönlichen dynamischen Prozess zwischen Wahrnehmung, Erwartungen, Assoziationen, Erfahrungen und Empfindungen bietet.


Ausstellungsdauer 5. - 19.5.2006

Oeffnungszeiten
13. Mai 11 - 16 Uhr, und nach Vereinbarung unter
Telefon 043 233 93 53


station21
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